{"id":8045,"date":"2026-04-10T08:00:00","date_gmt":"2026-04-10T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/glow-careers.ch\/blog\/?post_type=glossary&#038;p=8045"},"modified":"2026-04-10T14:11:49","modified_gmt":"2026-04-10T11:11:49","slug":"ausbildung","status":"publish","type":"glossary","link":"https:\/\/glow-careers.ch\/blog\/was-ist\/ausbildung\/","title":{"rendered":"Was ist eine Ausbildung? Definition &#038; Praxistipps 2026"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ausbildung<\/strong> bezeichnet die gezielte Vermittlung von praktischem Handwerkzeug und theoretischem Fachwissen, um Berufseinsteiger auf den Arbeitsmarkt vorzubereiten. Durch diesen Prozess erlernen Talente die <strong>essenziellen Kompetenzen<\/strong> f\u00fcr ihre zuk\u00fcnftige Laufbahn, was f\u00fcr Betriebe eine zentrale Massnahme darstellt, um den eigenen Personalbedarf <strong>vorausschauend zu decken<\/strong>.<\/p>\n<p>[toc]<\/p>\n<h2>Ausbildung einfach erkl\u00e4rt<\/h2>\n<p>Im Berufsalltag bedeutet die Ausbildung, dass <strong>Nachwuchskr\u00e4fte direkt in die betrieblichen Abl\u00e4ufe<\/strong> integriert werden. Du erm\u00f6glichst jungen Menschen einen begleiteten Einstieg ins Erwerbsleben, w\u00e4hrend sie gleichzeitig die <strong>spezifischen Werte deines Unternehmens<\/strong> verinnerlichen. Rund <strong>zwei Drittel<\/strong> aller Jugendlichen in der Schweiz entscheiden sich f\u00fcr eine berufliche Grundbildung \u2014 ein essenzielles Instrument zur nachhaltigen Personalgewinnung mit langfristigen <a href=\"https:\/\/glow-careers.ch\/blog\/was-ist\/aufstiegschancen\"><strong>Aufstiegschancen<\/strong><\/a>.<\/p>\n<p>Die <strong>berufliche<\/strong> Grundbildung basiert mehrheitlich auf einem <strong>dualen System<\/strong>. Lernende besuchen ein bis zwei Tage pro Woche die <strong>Berufsfachschule<\/strong> f\u00fcr den theoretischen Unterricht oder absolvieren Blockkurse. In der verbleibenden Zeit arbeiten sie <strong>produktiv im Ausbildungsbetrieb<\/strong> mit und werden von qualifizierten Berufsbildnern in der <strong>Berufsbildung<\/strong> Schritt f\u00fcr Schritt angeleitet.<\/p>\n<p>Es existieren verschiedene Formen und Wege: Die <strong>klassische drei- oder vierj\u00e4hrige Lehre<\/strong> mit eidgen\u00f6ssischem F\u00e4higkeitszeugnis (EFZ), Kurzlehren mit Berufsattest (EBA) sowie <strong>schulische Vollzeitausbildungen<\/strong> an Handels- oder Informatikmittelschulen. Je nach Interesse stehen \u00fcber 200 verschiedene <strong>Berufe<\/strong> offen. Die Berufsmaturit\u00e4t kombiniert die Lehre mit erweiterter Allgemeinbildung und er\u00f6ffnet den Weg an eine <strong>Hochschule<\/strong>.<\/p>\n<p><strong>Ausbildung vs. Studium:<\/strong> Ein <strong>Studium<\/strong> zeichnet sich durch akademische Wissensvermittlung aus und \u00f6ffnet T\u00fcren zu vielf\u00e4ltigen, oft <strong>generalistischen Laufbahnen<\/strong>. Die <strong>betriebliche Ausbildung<\/strong> hingegen ist auf die praktische Ausf\u00fchrung fokussiert und macht Absolventen <strong>unmittelbar einsatzf\u00e4hig<\/strong>. Wer Beratung zur Berufswahl braucht, findet bei der Schule oder kantonalen Stellen Unterst\u00fctzung.<\/p>\n<h2>Vorteile und Nachteile von Ausbildung<\/h2>\n<table>\n<thead>\n<tr>\n<th>\u2705 Vorteile<\/th>\n<th>\u274c Nachteile<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>Spezifisches Know-how:<\/strong> Lernende erwerben genau die <strong>Fertigkeiten<\/strong>, welche im Arbeitsalltag zwingend gefordert sind.<\/td>\n<td><strong>Hoher Zeitaufwand:<\/strong> Berufsbildner m\u00fcssen zwingend <strong>Ressourcen freimachen<\/strong>, um Lernende seri\u00f6s und engmaschig zu betreuen.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Geringere Rekrutierungskosten:<\/strong> Wer eigene Nachwuchskr\u00e4fte \u00fcbernimmt, spart sich teure und <strong>zeitintensive Suchprozesse<\/strong> am Markt.<\/td>\n<td><strong>Vorabinvestitionen:<\/strong> Zu Beginn \u00fcbersteigen die Ausgaben f\u00fcr <strong>L\u00f6hne und Infrastruktur<\/strong> den produktiven Output deutlich.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Aktuelles Fachwissen:<\/strong> Durch die Berufsfachschule fliessen kontinuierlich <strong>neuste theoretische Erkenntnisse<\/strong> direkt ins Unternehmen.<\/td>\n<td><strong>Abgangsrisiko:<\/strong> Es gibt keine Garantie, dass die jungen Talente nach ihrem Abschluss dem <strong>Ausbildungsbetrieb treu bleiben<\/strong>.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h2>Ausbildung in der Praxis: Tipps f\u00fcr Unternehmen<\/h2>\n<ol>\n<li>\n<p><strong>Lernkultur aktiv vorleben<\/strong><br \/>\n   Behandle Lernende nicht als billige Hilfskr\u00e4fte, sondern als <strong>wertvolle Teammitglieder<\/strong>. Unternehmen, die eine offene Fehlerkultur pflegen und Verantwortung schrittweise \u00fcbergeben, verzeichnen eine um <strong>bis zu 25 % h\u00f6here \u00dcbernahmequote<\/strong> nach Lehrabschluss.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Digitale Kan\u00e4le im Recruiting priorisieren<\/strong><br \/>\n   Erreiche die heranwachsende Generation dort, wo sie sich aufh\u00e4lt. Nutze Plattformen wie Instagram oder TikTok f\u00fcr <strong>authentische Einblicke<\/strong> hinter die Kulissen. Zeige <strong>echte Lernende<\/strong> in ihrem Alltag, anstatt auf sterile Textinserate zu vertrauen.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Strukturierte Bildungspl\u00e4ne einhalten<\/strong><br \/>\n   Ein definierter Einsatzplan \u00fcber alle Lehrjahre hinweg sorgt f\u00fcr Transparenz. So stellst du sicher, dass alle <strong>fachlichen Ziele termingerecht erreicht<\/strong> werden und die Abteilungen stets wissen, welche Aufgaben die Nachwuchskraft bereits \u00fcbernehmen darf.<\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n<h2>Warum ist Ausbildung f\u00fcr Unternehmen wichtig?<\/h2>\n<p>Der Schweizer Arbeitsmarkt leidet sp\u00fcrbar unter einem Mangel an qualifizierten Fachkr\u00e4ften \u2014 gezieltes <a href=\"https:\/\/glow-careers.ch\/blog\/was-ist\/ausbildungsmarketing\"><strong>Ausbildungsmarketing<\/strong><\/a> wird immer wichtiger, insbesondere im <strong>technischen und gewerblichen Bereich<\/strong>. Gem\u00e4ss <strong>SBFI<\/strong> starten j\u00e4hrlich rund <strong>73 000 Jugendliche<\/strong> eine berufliche Grundbildung \u2014 das wichtigste Gef\u00e4ss zur Bereitstellung qualifizierter Arbeitskr\u00e4fte.<\/p>\n<p>F\u00fcr Arbeitgeber, insbesondere KMU, ist das eigene Ausbilden ein <strong>immenser Wettbewerbsvorteil<\/strong>. Anstatt auf einem ausgetrockneten Markt teuer nach fertigen Experten zu suchen, formst du dir beruflich qualifiziertes Personal selbst. Gut integrierte Lehrabg\u00e4nger kennen die <strong>internen Systeme in- und auswendig<\/strong>, was die Einarbeitungszeit drastisch minimiert und die Produktivit\u00e4t unmittelbar nach Lehrabschluss maximiert.<\/p>\n<h2>H\u00e4ufig gestellte Fragen zu Ausbildung<\/h2>\n<h3>Welche Kosten fallen f\u00fcr Ausbildungsbetriebe an?<\/h3>\n<p>Die finanziellen Aufw\u00e4nde setzen sich prim\u00e4r aus dem <strong>Lernendenlohn, den Sozialversicherungsbeitr\u00e4gen<\/strong> und den Materialkosten zusammen. Im Schnitt belaufen sich die Bruttokosten auf <strong>rund 50-70 % der Kosten einer vergleichbaren Fachkraft<\/strong> pro Jahr. Da Lernende jedoch zunehmend produktive Arbeiten verrichten, ist der finanzielle Nettonutzen am Ende der Lehrzeit f\u00fcr die meisten Betriebe positiv.<\/p>\n<h3>Welche Voraussetzungen gelten f\u00fcr Ausbildungsbetriebe?<\/h3>\n<p>Ein Unternehmen muss \u00fcber <strong>qualifizierte Berufsbildner<\/strong> verf\u00fcgen, die den gesetzlichen Vorgaben entsprechen. Zudem m\u00fcssen die betrieblichen Einrichtungen es erlauben, alle im Bildungsplan festgelegten Kompetenzen <strong>praxisnah zu vermitteln<\/strong>. Die zust\u00e4ndige kantonale Beh\u00f6rde pr\u00fcft diese Vorgaben vor der Erteilung der Bildungsbewilligung.<\/p>\n<h3>Wie l\u00e4uft die Vorbereitung auf die Abschlusspr\u00fcfung ab?<\/h3>\n<p>Die Vorbereitung erfolgt schrittweise \u00fcber die gesamte Lehrzeit. Im letzten Ausbildungsjahr intensivieren sich die Massnahmen durch <strong>gezielte \u00dcbungsphasen im Betrieb<\/strong> und spezifische Repetitionskurse an der Berufsfachschule. Die finale Pr\u00fcfung testet sowohl das <strong>praktische K\u00f6nnen<\/strong> als auch das theoretische Fachwissen.<\/p>\n<h3>Was ist der Unterschied zwischen EFZ und EBA?<\/h3>\n<p>Das <strong>Eidgen\u00f6ssische F\u00e4higkeitszeugnis (EFZ)<\/strong> ist der Standard-Lehrabschluss nach drei oder vier Jahren und bef\u00e4higt zur vollen Berufsaus\u00fcbung. Das <strong>Eidgen\u00f6ssische Berufsattest (EBA)<\/strong> ist ein zweij\u00e4hriger Abschluss f\u00fcr praktisch begabte Jugendliche, der den Einstieg in die Berufswelt erleichtert und den \u00dcbertritt in eine <strong>EFZ-Lehre<\/strong> erm\u00f6glicht.<\/p>\n<h3>Kann ein Lehrvertrag vorzeitig aufgel\u00f6st werden?<\/h3>\n<p>Ja, w\u00e4hrend der <strong>Probezeit<\/strong> (ein bis drei Monate) kann das Lehrverh\u00e4ltnis von beiden Seiten mit sieben Tagen Frist aufgel\u00f6st werden. Danach ist eine vorzeitige Aufl\u00f6sung nur bei <strong>wichtigen Gr\u00fcnden<\/strong> oder in gegenseitigem Einvernehmen m\u00f6glich. Das kantonale <strong>Berufsbildungsamt<\/strong> muss in jedem Fall informiert werden.<\/p>\n<h3>Welche F\u00f6rderm\u00f6glichkeiten gibt es f\u00fcr Schweizer Lehrbetriebe?<\/h3>\n<p>Kantone und Bund bieten verschiedene <strong>F\u00f6rderprogramme<\/strong> f\u00fcr Ausbildungsbetriebe an, darunter Zusch\u00fcsse f\u00fcr <strong>\u00fcberbetriebliche Kurse (\u00dcK)<\/strong> und Unterst\u00fctzung bei der Begleitung von leistungsschw\u00e4cheren Lernenden. Zus\u00e4tzlich k\u00f6nnen Betriebe von <strong>Steuererleichterungen<\/strong> f\u00fcr Ausbildungskosten profitieren.<\/p>\n<h3>Welche H\u00f6herqualifizierungen sind nach der Lehre m\u00f6glich?<\/h3>\n<p>Nach dem EFZ stehen diverse Weiterbildungswege offen: die <strong>Berufsmaturit\u00e4t<\/strong> als Zugang zu Fachhochschulen, eine <strong>h\u00f6here Fachpr\u00fcfung<\/strong> (eidg. Diplom) oder der Besuch einer <strong>h\u00f6heren Fachschule (HF)<\/strong>. Die Schweiz f\u00f6rdert diese Weiterbildungen gezielt mit <strong>Bundesbeitr\u00e4gen<\/strong> von bis zu 50 % der Kurskosten.<\/p>\n<h2>Verwandte Begriffe<\/h2>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/glow-careers.ch\/blog\/was-ist\/arbeitslosengeld\"><strong>Arbeitslosengeld<\/strong><\/a> \u2014 Absicherung bei vorzeitigem Ende der Lehre<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/glow-careers.ch\/blog\/was-ist\/initiativbewerbung\"><strong>Initiativbewerbung<\/strong><\/a> \u2014 Eigeninitiative beim Berufseinstieg nach der Ausbildung<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/glow-careers.ch\/blog\/was-ist\/organigramm\"><strong>Organigramm<\/strong><\/a> \u2014 Klare Zust\u00e4ndigkeiten f\u00fcr die Betreuung von Lernenden im Betrieb<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Wer Lernende fr\u00fchzeitig als Fachkr\u00e4fte gewinnen m\u00f6chte, findet im Ratgeber zu <a href=\"https:\/\/glow-careers.ch\/blog\/was-ist-active-sourcing\/\"><strong>Active Sourcing<\/strong><\/a> erprobte Strategien zur proaktiven Kandidatenansprache. F\u00fcr die Auswahl digitaler Recruiting-Kan\u00e4le hilft der <a href=\"https:\/\/glow-careers.ch\/blog\/die-besten-partner-im-e-recruiting\/\"><strong>Vergleich der besten E-Recruiting-Partner in der Schweiz<\/strong><\/a> bei der Entscheidung.<\/h2>\n<p><em>Quellen: Staatssekretariat f\u00fcr Bildung, Forschung und Innovation (SBFI), Bundesamt f\u00fcr Statistik (BFS). Dieser Artikel wurde von der Glow Careers Redaktion verfasst und gepr\u00fcft.<\/em><\/p>\n<p><script type=\"application\/ld+json\">\n{\n  \"@context\": \"https:\/\/schema.org\",\n  \"@type\": \"FAQPage\",\n  \"mainEntity\": [\n    {\n      \"@type\": \"Question\",\n      \"name\": \"Welche Kosten fallen f\u00fcr Ausbildungsbetriebe an?\",\n      \"acceptedAnswer\": {\n        \"@type\": \"Answer\",\n        \"text\": \"Die finanziellen Aufw\u00e4nde setzen sich prim\u00e4r aus dem Lernendenlohn, den Sozialversicherungsbeitr\u00e4gen und den Materialkosten zusammen. Im Schnitt belaufen sich die Bruttokosten auf rund 50-70 % der Kosten einer vergleichbaren Fachkraft pro Jahr. Da Lernende jedoch zunehmend produktive Arbeiten verrichten, ist der finanzielle Nettonutzen am Ende der Lehrzeit f\u00fcr die meisten Betriebe positiv.\"\n      }\n    },\n    {\n      \"@type\": \"Question\",\n      \"name\": \"Welche Voraussetzungen gelten f\u00fcr Ausbildungsbetriebe?\",\n      \"acceptedAnswer\": {\n        \"@type\": \"Answer\",\n        \"text\": \"Ein Unternehmen muss \u00fcber qualifizierte Berufsbildner verf\u00fcgen, die den gesetzlichen Vorgaben entsprechen. Zudem m\u00fcssen die betrieblichen Einrichtungen es erlauben, alle im Bildungsplan festgelegten Kompetenzen praxisnah zu vermitteln . Die zust\u00e4ndige kantonale Beh\u00f6rde pr\u00fcft diese Vorgaben vor der Erteilung der Bildungsbewilligung.\"\n      }\n    },\n    {\n      \"@type\": \"Question\",\n      \"name\": \"Wie l\u00e4uft die Vorbereitung auf die Abschlusspr\u00fcfung ab?\",\n      \"acceptedAnswer\": {\n        \"@type\": \"Answer\",\n        \"text\": \"Die Vorbereitung erfolgt schrittweise \u00fcber die gesamte Lehrzeit. Im letzten Ausbildungsjahr intensivieren sich die Massnahmen durch gezielte \u00dcbungsphasen im Betrieb und spezifische Repetitionskurse an der Berufsfachschule. Die finale Pr\u00fcfung testet sowohl das praktische K\u00f6nnen als auch das theoretische Fachwissen.\"\n      }\n    },\n    {\n      \"@type\": \"Question\",\n      \"name\": \"Was ist der Unterschied zwischen EFZ und EBA?\",\n      \"acceptedAnswer\": {\n        \"@type\": \"Answer\",\n        \"text\": \"Das Eidgen\u00f6ssische F\u00e4higkeitszeugnis (EFZ) ist der Standard-Lehrabschluss nach drei oder vier Jahren und bef\u00e4higt zur vollen Berufsaus\u00fcbung. Das Eidgen\u00f6ssische Berufsattest (EBA) ist ein zweij\u00e4hriger Abschluss f\u00fcr praktisch begabte Jugendliche, der den Einstieg in die Berufswelt erleichtert und den \u00dcbertritt in eine EFZ-Lehre erm\u00f6glicht.\"\n      }\n    },\n    {\n      \"@type\": \"Question\",\n      \"name\": \"Kann ein Lehrvertrag vorzeitig aufgel\u00f6st werden?\",\n      \"acceptedAnswer\": {\n        \"@type\": \"Answer\",\n        \"text\": \"Ja, w\u00e4hrend der Probezeit (ein bis drei Monate) kann das Lehrverh\u00e4ltnis von beiden Seiten mit sieben Tagen Frist aufgel\u00f6st werden. Danach ist eine vorzeitige Aufl\u00f6sung nur bei wichtigen Gr\u00fcnden oder in gegenseitigem Einvernehmen m\u00f6glich. Das kantonale Berufsbildungsamt muss in jedem Fall informiert werden.\"\n      }\n    },\n    {\n      \"@type\": \"Question\",\n      \"name\": \"Welche F\u00f6rderm\u00f6glichkeiten gibt es f\u00fcr Schweizer Lehrbetriebe?\",\n      \"acceptedAnswer\": {\n        \"@type\": \"Answer\",\n        \"text\": \"Kantone und Bund bieten verschiedene F\u00f6rderprogramme f\u00fcr Ausbildungsbetriebe an, darunter Zusch\u00fcsse f\u00fcr \u00fcberbetriebliche Kurse (\u00dcK) und Unterst\u00fctzung bei der Begleitung von leistungsschw\u00e4cheren Lernenden. Zus\u00e4tzlich k\u00f6nnen Betriebe von Steuererleichterungen f\u00fcr Ausbildungskosten profitieren.\"\n      }\n    },\n    {\n      \"@type\": \"Question\",\n      \"name\": \"Welche H\u00f6herqualifizierungen sind nach der Lehre m\u00f6glich?\",\n      \"acceptedAnswer\": {\n        \"@type\": \"Answer\",\n        \"text\": \"Nach dem EFZ stehen diverse Weiterbildungswege offen: die Berufsmaturit\u00e4t als Zugang zu Fachhochschulen, eine h\u00f6here Fachpr\u00fcfung (eidg. Diplom) oder der Besuch einer h\u00f6heren Fachschule (HF) . Die Schweiz f\u00f6rdert diese Weiterbildungen gezielt mit Bundesbeitr\u00e4gen von bis zu 50 % der Kurskosten.\"\n      }\n    }\n  ]\n}\n<\/script><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausbildung einfach erkl\u00e4rt: Die Vermittlung praktischer und theoretischer Kompetenzen f\u00fcr den Beruf. Methoden, Vor- und Nachteile sowie Tipps f\u00fcr Unternehmen.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":8046,"template":"","tags":[86],"glossary_type":[61],"class_list":["post-8045","glossary","type-glossary","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","tag-ausbildung","glossary_type-methode"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/glow-careers.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/glossary\/8045","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/glow-careers.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/glossary"}],"about":[{"href":"https:\/\/glow-careers.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/glossary"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/glow-careers.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/glow-careers.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/glossary\/8045\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8348,"href":"https:\/\/glow-careers.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/glossary\/8045\/revisions\/8348"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/glow-careers.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8046"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/glow-careers.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8045"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/glow-careers.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8045"},{"taxonomy":"glossary_type","embeddable":true,"href":"https:\/\/glow-careers.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/glossary_type?post=8045"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}